Corpus of Electronic Texts Edition
Tochmarc Ailbe (Author: Rudolf Thurneysen)

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‘Dieses Angebot ist mir recht’ sagte das Mädchen, ‘und das von dir zu erhalten, dünkt mich besser als ein größeres Gut von irgendeinem andern.’ — ‘Wohlan, Mädchen’, sagte Find, ‘wir würden deine Verbannung (vom Hofe) annehmen, wenn keine Verletzung von Cormacs Gesetz dabei wäre.’ — ‘Du wahrer Krieger’, sagte sie, ‘nicht eitel ist, was du sprichst. Laß uns Wald um Wald durchstreifen. Laß uns Gewänder ohne Purpur tragen. Laß uns Bier ohne Honig trinken. Lassen wir Pferde ohne Zügel springen. Laß uns das Tailtiu-


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Wettrennen ohne Wagen abhalten. Laß uns das Erbe ohne Klingen teilen. Laß uns das Land ohne (Anwesenheit der) Stämme teilen (spalten). Laß uns Nüsse ohne Zähne knacken. Möge jeder sein Wahl-Werben ohne Cormac vollziehn. Wenn ich einen oberen Mühlstein fände, würde ich mich zum untern Mühlstein machen. Wir werden den Willen Cormacs zu Haus tun’, sagte das Mädchen, ‘sobald wir zuerst das getan haben, was uns gefällt.’ — ‘So wollen wir's machen’ sagte Find. ‘Ich will die Tochter des Königs von Irland nach ihrer eigenen Wahl nicht abweisen. Denn wenn ich sie auch abweise, so wird eine schlimmere Werbung die Folge sein.’ — Nachher ging dann das Mädchen mit Cormacs Willen zu Find, und Find zahlte 7 cumal als Werbepreis.